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Vorwort/Einleitung


Begriff "Sprache"

Begriff "Kunst"

Begriff "Öffentlichkeit"

Begriff "Raum"


Linguistische Grundlagen


Die dem Seminar zugrunde liegende Sichtweise ist primär eine sprachwissenschaftliche. Diesem grundsätzlichen Charakter entsprechend soll in einem längeren, einleitenden Beitrag von Prof. Ingo Warnke die Frage beantwortet werden, ob und wie sich die verschiedenen linguistischen Kommunikations- und Zeichenmodelle auf die Sprachkunstwerke im öffentlichen Raum übertragen lassen.
Diese wissenschaftliche Analyse steht als PDF-Datei zum Download bereit. Im folgenden Abstract stellt Ingo Warnke die wesentlichen Inhalte seiner Arbeit dar.




Abstract zum Text "Kommunikations- und Zeichenmodelle"


Diese wissenschaftliche Auseinandersetzung wird sich mit der Frage beschäftigen, inwieweit die funktionalen Kommunikationsmodelle Karl Bühlers und Roman Jakobsons einen Beitrag zur Analyse der Sprachkunst im öffentlichen Raum leisten können. Ich gehe hierbei davon aus, dass eine Beschreibung, sowie eine weiterführende Analyse der Sprachkunst im öffentlichen Raum Kategorien der Beschreibung und Analyse benötigt. Dem wissenschaftlichen Anspruch wird eine Analyse erst dann gerecht, wenn sie auf gemeinsame Kategorien der Beschreibung zurückgreifen kann. Diese Arbeit versucht, mittels der Auseinandersetzung mit den funktionalen Kommunikationsmodellen der bereits angeführten Wissenschaftler, solche Bezugsgrößen bzw. Kategorien herauszuarbeiten. Dem Versuch einer Definition der Sprachkunst im öffentlichen Raum folgt die Darstellung des Kunstwerks U-Bahn-Station Westhafen. Weiterführend stelle ich dar, was Kommunikation bedeutet und welchen Beitrag Karl Bühler und Roman Jakobson im Rahmen ihrer funktionalen Kommunikationsmodelle diesbezüglich geleistet haben. Im dritten Teil der Arbeit wende ich die aus den funktionalen Kommunikationsmodellen hervorgegangenen Kategorien der Beschreibung und Analyse auf das Kunstwerk U-Bahn-Station Westhafen an. Als Ergebnis dieser Arbeit lässt sich festhalten, dass die Ansätze Karl Bühlers und Roman Jakobsons sehr geeignet für eine Beschreibung und Analyse der Sprachkunst im öffentlichen Raum sind. Die insgesamt sechs kommunikativen Funktionen der Sprache eignen sich, um den Gehalt eines Sprachkunstwerks in vielen seiner Dimensionen zu beschreiben und zu analysieren. Allerdings darf sich die Analyse nicht auf die in der wissenschaftlichen Hausarbeit erläuterten Funktionen beschränken. Es ist bei diesem Gegenstand der Auseinandersetzung notwendig, interdisziplinäre Elemente einzuführen. Solche Elemente müssten der Thematik angemessen aus der Kunstwissenschaft, der Philosophie sowie der Musikwissenschaft stammen. Des Weiteren müsste man jeweils der Thematik des Sprachkunstwerks selbst durch das Heranziehen der jeweiligen wissenschaftlichen Disziplin gerecht werden. Bei dem Projekt Westhafen müsste meines Erachtens die Politikwissenschaft sowie die Jurisprudenz Eingang in eine weiterführende Auseinandersetzung finden.



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